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240 Seiten, Klappenbroschur, Format: 23,0 x 15,0 cm.
„Möchtest du, Tochter des Herrn, genauere Einzelheiten darüber wissen, wie unterschiedlich das Kreuz sein kann, das uns Gott zu tragen heißt? Geh mir auf diesem Weg hinterher. Ich will dir das Kreuz ausgiebig zeigen, aus dem der himmlische Vater den Auserwählten die Kreuze aushändigt, wie es Ihm gefällt.“
Hl. Erzbischof Johannes Maximowitsch: Der Weg des Kreuzes als Königweg zum ewigen Leben
Dieses Buch legt uns das grundlegende, von alters her überlieferte Verständnis dessen dar, was es heißt, „sein Kreuz zu tragen“. In der Zeitepoche der Europäischen Aufklärung geschrieben, setzt es einen kräftigen Akzent gegenüber einer Auffassung, die „Leiden“ nur als als Hindernis zur Selbstverwirklichung oder als Illusion auffasst. Der Geist dieser hiesigen Welt, läßt viele vergessen, daß wir als Christen unser hiesiges Leben auf das Jenseits ausrichten, „denn wir haben hie keine Bleibende Statt“ (Hebr 13, 14). — Das Programm der Selbstverwirklichung hat den Glauben an Jesus Christus vielerorts erschwachen lassen, und viele Menschen fallen in tiefste Verzweiflung, wenn sie sich Schwierigkeiten, Unbilden, Krankheiten, Todesfällen und Schmerzen zu stellen haben. Denn darin vermögen sie Gottes liebende Vorsehung am Werke nicht mehr zu sehen, weil ihr Leben nicht mehr auf das Jenseits ausgerichtet ist. Etliche Menschen, die dieses Buch gelesen haben, liessen sich dazu veranlassen, ihre grundlegenden Glaubensansichten über Gott, über Jesus Christus unsern Herrn, über Sein Leiden, über den Schmerz und über Fährnisse im Lichte des Glaubens an Ihn wieder zu überdenken. Wer aber der Welt lebt, solche werden diesem Buch mit Ablehnung begegnen. Denn unleugbar wird es ihnen schwer verständlich, ja schwer erträglich sein. Es wird ihnen zu weit gehen in dem, was sie noch ertragen können. Und dennoch gilt auch für sie: Unter diesem Zeichen wirst du siegen!
VERÖFFENTLICHT MIT DEM SEGEN S. E. MARK, ERZBISCHOF VON BERLIN UND DEUTSCHLAND
Hl. Erzbischof Johannes Maximowitsch von Tobolsk und Chernigov (1651-1715)
Der Verfasser dieses grundlegenden Werkes, das die Lesenden zu christlicher Gottergebenheit führen soll, wurde im Jahre 1651 in Rußland geboren. So erlebte er die Ausrichtung Rußlands nach dem Westen unter Peter dem Großen und dessen schwere Repressalien gegenüber der russisch orthodoxen Kirche am eigenen Leibe mit. Der absolutistische Regent behandelte die Kirche als sein Werkzeug des Staates. In diesem Umfeld schrieb Johannes Maximowitsch das vorliegende Werk, nachdem er Vorsteher mehrerer Klöster und Lehrer an der geistlichen Akademie gewesen war. Im Jahre 1695 war er mit dem Bischofssitz von Jeletsk bestallt worden und zwei Jahre später wurde er Bischof von Tschernigow. Die dortige geistliche Akademie sollte seinem Ansinnen nach zu einem „Athen von Tschernigow“ werden. Dabei befaßte er sich insbesondere mit der Herausforderung, des Menschen Leben nach Gottes Willen auszurichten, und hat dazu unterschiedliche Werke verfaßt, darunter das vorliegende Buch. Bischof Johannes war bekannt dafür, Kontakte zu den Mönchen auf dem heiligen Berg Athos zu pflegen. So interessierte er sich ganz besonders für die russischen Bewohner am Heiligen Berg. Im Jahre 1711 wurde er zum Metropoliten und auf den Stuhl des Bischofs von Tobolsk und Sibirien erhoben, von wo aus er nach Peking in die Mission aufbrach. Dort — wie überall in seinen vorherigen Aufgaben — lebte er ein Leben in demütiger christlicher Bescheidenheit und bediene nach an seinem Todestag am 10. Juni 1715 die Armen selbst bei Tisch. — Er wurde im Jahre 1916 heiliggesprochen.
INHALTSVERZEICHNIS:
VORWORT
EINLEITUNG
ERSTER TEIL
- KAPITEL 1: Antritt zum Kreuzweg
- KAPITEL 2: Der Weg des Kreuzes als wahrhaftiger Weg zum Himmel, den wir alle gehen sollten
- KAPITEL 3: Was ist das Kreuz in seiner Vielfalt?
- KAPITEL 4: Jesus Christus erlitt das Kreuz in allen Formen
- KAPITEL 5: Wir sollen das Kreuz tragen, wie es die heilige Jungfrau Maria tat
- KAPITEL 6: Weshalb ist das Kreuz nötig für den Christen?
- KAPITEL 7: Der Herr auferlegt das Kreuz nach eines jeden Kraft und Stärke
- KAPITEL 8: Die Worte Jesu — wenn jemand Mir nachfolgen will — bedeuten, eine starke Haltung zu haben beim Tragen des Kreuzes
- KAPITEL 9: Wer irdische Segnungen sucht, wird dem Kreuz untreu
- KAPITEL 10: Wer Ehrungen liebt, der liebt Gott nicht
- KAPITEL 11: Die Sünder tragen ihr eigenes, viel schwereres Kreuz
- KAPITEL 12: Sinnliche Menschen, die auf Geld und Ruhm aus sind, tragen ihr eigenes Kreuz
- KAPITEL 13: Das Eheleben hat sein eigenes Kreuz
- KAPITEL 14: Selbstverleugnung ist die beste Vorbereitung auf das Kreuz
- KAPITEL 15: Der Anfangseifer unterliegt oft fehlender Erfahrung
ZWEITER TEIL
- KAPITEL 16: Man muß das Kreuz ohne Säumnis auf sich nehmen
- KAPITEL 17: Jeder muß jenes Kreuz tragen, das ihm gegeben ist, ohne selbst eines zu wählen
- KAPITEL 18: Man soll das Kreuz in Ehren tragen und sich nicht schämen, es zu erdulden
- KAPITEL 19: Beim Tragen des Kreuzes muß man Eitelkeit tilgen
- KAPITEL 20: Auf dem Weg des Kreuzes muß man Christus folgen, statt voreilig zu hasten 106
- KAPITEL 21: Das Kreuz muß gemäß dem Bild
- KAPITEL 22: des Herrn Jesus Christus getragen werden
- Man soll nicht traurig sein,
- KAPITEL 23: wenn das Kreuz groß und schwer erscheint
- KAPITEL 24: Man soll nie aufschieben, das Kreuz zu tragen, sondern es Tag für Tag erdulden
- KAPITEL 25: Wer das Kreuz trägt, soll sich nicht aufspielen um des Lobes anderer willen
- KAPITEL 26: Wozu muß man das Kreuz tragen? Zum einen als Bestrafung für die Sünden, zum andern zur Bewahrung vor der ewigen Pein
- KAPITEL 27: Man muß das Kreuz in der Hoffnung auf Lohn tragen
- KAPITEL 28: Man muß das Kreuz aus Liebe zu Christus tragen
- KAPITEL 29: Unter dem Kreuz soll man beten
- KAPITEL 30: Angesichts des Kreuzes soll man frohgemut sein
- KAPITEL 31: Man soll für das Kreuz danken
- KAPITEL 32: Im Elend soll man inniger danken als in guten Zeiten, dies nicht nur Gott, sondern auch jenem, der den Kummer schafft
- KAPITEL 33: Unter dem Kreuz soll man frohlocken
- KAPITEL 34: Über die Kreuzigung des Fleisches
- KAPITEL 35: Über die Kreuzigung der Welt
- KAPITEL 36: Über die Kreuzigung zusammen mit Christus
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DRITTER TEIL
- KAPITEL 37: Das Kreuz rettet vor dem Fall und überwindet Versuchungen
- KAPITEL 38: Das Kreuz läutert von Sünden
- KAPITEL 39: Das Kreuz öffnet die Augen des Verstandes
- KAPITEL 40: Das Kreuz ist der Anker der Hoffnung und das Zeichen der Rettung
- KAPITEL 41: Das Kreuz bietet geistige Erquickung
- KAPITEL 42: Das Kreuz macht den Menschen zu einem Tempel Gottes
- KAPITEL 43: Wer das Kreuz trägt, dem ist eine Krone verheißen
- KAPITEL 44: Was soll die größere Krone erhalten: Kreuz und Leiden oder gute Werke?
- KAPITEL 45: Das Kreuz eint uns mit Christus, es macht uns wie Er
- KAPITEL 46: Das Kreuz ist ein verlässlicher Schutz für jene, die auf dem Meer des Lebens der Kirche segeln
- KAPITEL 47: Das Kreuz erhebt die Gläubigen bis ins bergige Jerusalem hinan
- KAPITEL 48: Das Kreuz öffnet die Pforten zum himmlischen Königreich
ANHANG
Über die Unvermeidlichkeit des Leidens
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